Was tun?

Posted Juni 11th, 2018 in Berichte von Markus Obergfell

Auch unsere Überraschung heute in der Früh war gross.
Gestern am frühen Abend waren noch beide Eier im Nest; am späteren Abend war eines schon ausserhalb.
Heute morgen fragten wir uns: „Haben die Vögel einen Vogel?“
Beim Frühstück haben wir die möglichen Gründe und Massnahmen diskutiert.
1. Die Vögel sind schlau und merken, wenn aus den Eiern nichts mehr wird – also weg damit.
2. Bei einer „Kissenschlacht“ gibt’s halt Schäden – wir mischen uns ein und legen die Eier ins Nest zurück.
3. Die Vögel sind nicht mehr Ginger und Fred, sondern Nachmieter/Jungvägel/Erstbrüter, die mit der Brüterei noch nicht zurecht kommen.
4. Die Natur braucht den Menschen in solchen Fällen nicht – gäb’s keine Kamera, wüsste niemand von diesem „Unglück“.
Was tun?
Berichte sagen, dass es in langen Sommern zu zweiten Gelegen kommen kann, wenn die erste Brut schon früh flügge wird. Wenn das zutrifft, müssen wir Geduld zeigen. Seit 2007 hat es sowas in unseren Nestern noch nicht gegeben und wir Zuschauerinnen und Zuschauer sind vielleicht auch etwas verwöhnt – deshalb ist unsere Entäuschung auch besonders gross.
Wir haben uns gegen eine aktive Einmischung entschieden und glauben, dass die beiden Eier nicht „zufällig“ aus dem Nest gefallen sind. Warum auch? Die Vögel sind nun wohl bald zwanzig Tage damit zurecht gekommen und nichts ist passiert. Da in allen anderen Nestern noch keine Jungvögel geschlüpft sind, könnte es wohl noch klappen, mit einem zweiten Gelege.
Die Kamera kann kein anderes Nest zeigen, dafür ist zu wenig Platz.
Sollte das Nest Nummer 1 mit der Internetkamera aufgegeben werden, dann überlegen wir uns, die Zwischenwand zum Nest 2 zu entfernen, damit man diese Saison nicht auf das Nachwuchs-beobachten verzichten muss.
Also passiert jetzt erstmal keine Einmischung von Menschenhand und jetzt gerade (11.6., 8:26 Uhr) sind beide Vögel wieder da. Vielleicht denken auch sie darüber nach, was jetzt das Gescheiteste oder Sinnvollste wäre.
Lassen wir der Natur ihren Lauf und schauen wir staunend zu. Ob es Nachzügler gibt oder eine „verlorene Siason“ zu beklagen ist? Schaun mer mal.
Die Natur ist stark und wenn unsere Vögel daraus etwas lernen, um so besser.
Danke für die zahlreichen Kommentare.
Wir bleiben dran, versprochen.
Eure Basler Spyrenblogger

Die Kommentarfunktion funktioniert nun wieder und das erste Ei ist da

Posted Mai 25th, 2018 in Berichte von Markus Obergfell

Liebe Syprenbeobachterinnen und Spyrenbeobachter

Leider war bis gestern Abend die Kommentarfunktion gestört, sodass niemand uns schreiben konnte.
Danke an Jan S. der das gerichtet hat.
Das Schreibfenster öffnet sich, wenn man auf das markierte Feld klickt.

Sodann bekommen wir eine Nachricht, dass ein Kommentar freizuschalten ist – was wir in der Regel tun.

Wir freuen uns, dass viele Interessierte immer weider reinschauen.

Grüsse von den Basler Spyrenbloggern

Das Jahr 2018 hat am 25.April begonnen

Posted Mai 5th, 2018 in Berichte von Markus Obergfell

Liebe Spyrenfreunde nah und fern
Nachdem schon vor dem 25. April zahlreiche Nachrichten aus Deutschland eingetroffen sind, wo überall die Mauersegler schon angekommen sind, sind die ersten auch am 25. April in Basel gesehen worden.
Das Nest mit Internetanschluss wurde umgehend besetzt, aber der Vogel – ist es Ginger? ist es Fred? – ist bis jetzt alleine und kaum im Zimmer anzutreffen – was einzelne Beobachter masslos enttäuscht.
Wir werden sehen, wie sich die Szene entwickelt und berichten weiter.
Schön, wenn Sie dran bleiben.
Herzlichst
Ihre Spyrenblogger

Neues vom Kuckuck

Posted Juni 20th, 2017 in Berichte von Markus Obergfell

Der Umzug in das Nachbarzimmer hat der Kuckuck sehr gut überlebt.
spyren170620
Der zuletzt geschlüpfte liegt im Nest. Kuckuck ist vermutlich der hinter dem Kabel (er war seit Anfang an der Grösste)

Danke an alle Beobachterinnen und Beobachter
Bildschirmfoto 2017-06-20 um 19.18.51
In den letzten zwei Monaten haben wir über 10’000 Besucher auf unserer Homepage gehabt.
Bleiben Sie dran.
Herzlich
Ihre Basler Spyrenblogger

Kuckucksei oder vom Eingriff in die Natur

Posted Juni 11th, 2017 in Berichte von Markus Obergfell

Liebe Spyrenbeobachter
Die Hilferufe für den Benjamin sind angekommen. In einer waghalsigen Aktion haben wir heute den Horst geentert.
Seine Brüder/Schwestern waren schon sehr viel grösser, sodass wir uns entscheiden haben, den Benjamin als Kuckuckskind in einem anderen Nest unterzubringen, dessen Junge gestern und heute geschlüpft sind. Nun werden wir dieses Nest beobachten und wieder berichten, wenn das Unterfangen geklappt hat.
Nur gut, dass man nicht in alle Nester schauen kann, denn die Natur muss manchmal grausam sein.
Herzlich
Die Spyrenblogger
11_7_17
Benjamin (links) mit seinem „neuen Bruder“ und der zwei Stunden später geschlüpften „Schwester“ (noch im Ei).