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Diese Gluthitze …

Posted Juni 26th, 2019 in Berichte von Markus Obergfell

… macht wohl auch den Vögeln zu schaffen. Die Nistkasten hängen an der Nordwestsseite, wo die Sonne ab 16 Uhr hinkommt. Bis anhin – also die letzten zehn Jahre – haben wir keine Hitzeopfer zu beklagen. Also hoffen wir auf Abkühlung die nächste Woche – für Mensch und Tier.

Sommerliche Grüsse vom Rhein

12 Antworten so weit.

  1. Jochen Holz, Hamburg sagt:

    Hallo Elisabeth,
    Damit deine Frage nach einem Wärmeschutz für die Mauerseglerbehausung nicht unbeantwortet bleibt hier ein paar Gesichtspunkte aus meiner Sicht dazu:
    1. Du brauchst keine Angst davor zu haben, dass die Rückkehrer im nächsten Jahr eine bauliche Veränderung übel nehmen. Dass dabei darauf zu achten ist, die Lage der Einfluglöcher möglichst nicht zu sehr zu verändern (obwohl ich selbst das schon in Maßen erfolgreich getan habe, d.h. also ohne Auswirkung auf den Einzug in der Folgeperiode), weißt du sicher selber.
    2. Du könntest also getrost ein überstehendes Extra-Dach (Styropor?) am vorderen Teil der Schwegler-Kästen anbringen, das die Frühnachmittagssonne bis ca. 17 Uhr fern hält. Aber vielleicht kannst du ja an einem evtl. noch folgenden heißen Tag dieses Sommers, wenn die Vögel demnächst abgezogen sein werden, in einem der Kästen messen,ob der ganze Aufwand überhaupt nötig ist. Martin Grund befasste sich vor Jahren auf seiner immer noch greifbaren excellenten Internetseite ausführlicher mit dem Hitzeproblem in Seglerkästen; dort ist vermutlich auch etwas über Toleranzwerte zu finden.
    3. Schweglerkästen sind vom Material her in puncto Hitzeentwicklung nicht so anfällig wie Holzkästen, aber das weißt du sicher ebenfalls selber. Es gibt aber erschwerende Bedingungen, z.B. wenn es an der betreffenden Fassade wegen deren Oberfläche (Struktur, Material, Farbe) zu außergewöhnlicher Hitzeentwicklung kommt und besonders, wenn sich die aufsteigende Hitze dann noch wegen eines stärker überstehenden Giebels z.B. gerade da staut, wo die Kästen hängen (M.Grund).
    4. Mit Luftlöchern habe ich so gar keine praktische oder theoretische Erfahrung. Ich selber würde lieber die Finger davon lassen, es sei denn, man kann es einrichten, sie von unten bei Kälte einfach zu schließen.
    Auf jeden Fall wünsche ich dir weiterhin viel Glück mit deiner Ansiedelung und viel Freude daran!
    Jochen aus Hamburg

  2. lydia sagt:

    Schier unglaublich, wie aus den kleinen nackten Vögelchen innert wenigen Wochen solch wunderbare Jungvögel herangewachsen sind, welche in Bälde den weiten Weg nach Afrika unter ihre Flügel nehmen werden, ein Wunder…💕

  3. Markus Obergfell sagt:

    wir arbeiten an einer Lösung

  4. lydia sagt:

    Ist die Kamera defekt. Kann das live-Bild nicht mehr hochladen ?

  5. Armand sagt:

    Sie sind wirklich bezaubernd unsere vier Mauersegler, viel gluck fur ihren ersten flug.
    Ein Hallo an euch Tschuss.

  6. lydia sagt:

    Ich finde die Vorschläge von Elisabeth gut, meine aber irgendwo gelesen zu haben, dass die kleinen Spyren sehr empfindlich sind auf Durchzug (à propos zusätzliche Lüftung) !
    Liebe Grüsse.

  7. Gudi sagt:

    Mittlerweile sind die Youngsters zu echten Schönheiten herangewachsen und haben Gott sei Dank die Gluthitze unbeschadet überstanden.
    Alles Gute weiterhin!

  8. Elisabeth Bauer sagt:

    Lieber Spyrenvater,
    auch wir haben unter dem Dach zwei bewohnte Schwegler-Mauerseglerkasten aus Holzbeton und auch ich war in diesen heissen Sommertagen in steter Sorge um die Kleinen. Die Sonne erreicht den Kasten ca. um 15. Uhr. Bis jetzt ist alles gut gegangen, beide Nester werden regelmässig angeflogen und ich hoffe, dass keine so heissen Tage mehr kommen in diesem Jahr!
    Auch ich wäre sehr froh, wenn ich fürs nächste Jahr vorsorgen und ev.die Kästen beschatten ( ohne eine Nistgelegenheit für Tauben zu schaffen)oder den Luftaustausch verbessern könnte. Ich weiss aber nicht wie vorgehen damit die Vögel mit meinen Verbesserungen einverstanden sind. Um einen Rat wäre ich sehr froh.
    Vielen Dank im Voraus!
    Liebe Grüsse,
    Elisabeth

  9. Lydia sagt:

    Ich freue mich so darüber, dass sich die Kleinen trotz der Hitze so gut entwickeln! Sie sind einfach „härzig“.
    Und erstaunlich zu beobachten, wie schnell die Federn an den Flügeln wachsen.
    Liebe Grüsse an alle Spyrenfreunde.

  10. rita sagt:

    Auch die spyren die nicht in brutkästen aufwachsen leiden unter der hitze.

    in der voglwarte sempach haben sie mir gesgt, dass zur zeit jungvögel wegen

    der grossen wärme aus den nestern flüchten und an den boden fallen, wo sie

    nicht überleben.

    Uns fällt es wohl schwer die vögel in solchen ausnahme situationen zu

    beobachten.

    doch ich hoffe das es auch dieses jahr gut geht und sie gesund und munter in ein paar wochen gen süden ziehen.

    liebe grüsse
    rita

  11. lydia sagt:

    Liebe Alle
    Ich bin der Meinung, man sollte die Spyrenfamilie jetzt auf keinen Fall noch zusätzlich stressen ! Sie haben im Moment genug zu schaffen mit der Hitze ! Im Moment scheinen die Kleinen noch relativ munter! Das ist auch ein Tal der Selektion der Natur. Und wenn es sehr kalt wäre würden sie vielleicht verfrieren !
    Liebe Grüsse an alle. Lydia

  12. Pia sagt:

    Lieber Spyrenvater

    Während mehr als 6 Stunden sind die Jungvögel deutlich am Leiden. Es ist fast nicht zum Zugucken!
    In der Natur hätten sie wohl in hohlen Baumstämmen oder auch in Kirchtürmen luftigere und kühlere Nester zum Aufwachsen.
    Müsste man die Kästen nicht auch dem Klimawandel anpassen, d.h. grössere Bretter über den Kästen montieren, die mehr Isolation und Schatten nach vorne bieten und/oder durch seitliche Bohrlöcher dem Hitzestau entgegen wirken.

    Ich weiss nicht, wieviele anderer Kästen auch noch dieser Gluthitze ausgesetzt sind.

    Vielleicht gibt es von andern Spyrenfreunden gute Tipps für klimatische Verbesserung.

    Wir richtens uns ja auch am Arbeitsort oder Zuhause so gut wie möglich ein!

    Vielleicht bin ich zu sentimental?

    Liebe Grüsse
    Pia

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