4

Kuckucksei oder vom Eingriff in die Natur

Posted Juni 11th, 2017 in Berichte von Markus Obergfell

Liebe Spyrenbeobachter
Die Hilferufe für den Benjamin sind angekommen. In einer waghalsigen Aktion haben wir heute den Horst geentert.
Seine Brüder/Schwestern waren schon sehr viel grösser, sodass wir uns entscheiden haben, den Benjamin als Kuckuckskind in einem anderen Nest unterzubringen, dessen Junge gestern und heute geschlüpft sind. Nun werden wir dieses Nest beobachten und wieder berichten, wenn das Unterfangen geklappt hat.
Nur gut, dass man nicht in alle Nester schauen kann, denn die Natur muss manchmal grausam sein.
Herzlich
Die Spyrenblogger
11_7_17
Benjamin (links) mit seinem „neuen Bruder“ und der zwei Stunden später geschlüpften „Schwester“ (noch im Ei).

4 Antworten so weit.

  1. Chrigi sagt:

    Danke dass ihr geholfen habt, auch wenn es viele Grausamkeiten gibt, wo man helfen kann, soll man helfen.
    Gruss
    Chrigi

  2. Anna Hellbig sagt:

    Vielen Dank!
    Mir fällt ein riesiger Felsbrocken von der Seele
    Ich ziehe jedes Jahr Mauerseglerküken auf, die aus der Bruthöhle gesprungen sind(Hitzeopfer) oder Opfer von Dachsanierungen und arbeite eng zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Mauersegler in Frankfurt/Main
    Ich finde, wenn man die Chance hat, wie hier zum Beispiel, dann sollte man als Mensch ruhig eingreifen.
    Auf ein gutes weiteres Brüten
    sri sri
    Anna

  3. Rainer sagt:

    Hallo zusammen,

    vielen Dank! Richtige Entscheidung, kann mich nur Chrigi und Anna anschließen.
    Gruß
    Rainer, großer Fan dieser Seite

  4. Christina sagt:

    Ich bin dieses Jahr anders als sonst erst sehr spät auf Eure Seite gekommen, erst vor 2 Tagen und habe mich erst an den wunderbaren Einblicken in die Nisthöhle erfreut und so Benjamins Geschichte jetzt erst gelesen…ich danke Euch auch, dass Ihr so entschieden habt.
    Wenn man die Möglichkeit hat, dann soll man helfen! Es gibt so viele Situationen, wo der Mensch verschuldet, dass die Vögel am Haus umkommen, da können wir wenigstens ein wenig gut machen.

    Danke Euch, Christina

Kommentar hinzufügen